aus „Herz Jesu Verehrung heute?“ von Schwendimann

Der Inhalt dieser Botschaft ist den vier großen Sendungsoffenbarungen zu entnehmen. Der Herr zeigt sein Herz und will, daß seine Liebe mit und unter dem Symbol seines Herzens verehrt werde. Er verspricht besondere Gnaden für jene, die diese Verehrung pflegen und andere dazu veranlassen. Er wünscht, daß gerade dem Bilde seines Herzens Verehrung zuteil werde und verspricht dafür besondere Gnaden. Vor allem verlangt er die Einsetzung eines besonderes Festes zu Ehren seines Hlst. Herzens, das am Freitag nach der (früheren) Fronleichnamsoktav mit dem Empfang der hl. Kommunion und feierlicher Abbitte gefeiert werden solle. Von der Heiligen selber verlangt er wöchentlich eine Stunde sühnender nächtlicher Anbetung und den möglichst häufigen Empfang der hl. Kommunion, besonders an den ersten Monatsfreitagen. Diese Offenbarung seines Herzens stellt der Herr selber als sein letztes Bemühen seiner Liebe hin, die Menschen in diesen kommenden letzten Jahrhunderten vor dem Verderben zu retten und die Gerechtigkeit Gottes zu versöhnen.

Sendungsoffenbarungen an die hl. Margareta Marie

1.
29. Dezember 1673, Fest des hl. Evangelisten Johannes
Sie ruhte lange am Herzen des Herrn und hörte dann von ihm die Worte, daß er in seiner grenzenlosen Liebe zu den Menschen, ihnen diese neuerlich offenbaren wolle, um deren Reichtum ihnen zukommen zu lassen; er wolle den Menschen zu ihrem Heile verhelfen und sie vom Abgrund des Verderbens zurückhalten. Margareta Marie solle an der Ausführung dieses Planes mitwirken. Er sagte aber noch nicht wie. Wohl aber nahm er in einer symbolischen Handlung ihr Herz und legte es in das seine, um es ihr dann mit einem Funken seiner Liebe erfüllt zurückzugeben.

2.
In den ersten Wochen des Jahres 1673
… Bei dieser Gelegenheit schaute sie das Herz des Herrn in der dann vorbildlich gewordenen Form: auf einem Flammenthron mit der hl. Wunde, von einer Dornenkrone umwunden und überragt von einem Kreuz. Christus sprach wieder von seiner Liebe zu den Menschen und äußerte seinen innigen Wunsch, die Menschen vor dem Verderben zu retten, in das Satan sie stürzen will. Daher wolle er den Menschen die Schätze seiner Liebe offenbaren, damit alle, die diese Liebe beantworten, von ihr bereichert werden. Er wolle aber, daß dieses Herz Gottes unter der Gestalt seines leiblichen Herzens verehrt werde; dessen Bild solle man aufstellen und auf dem Herzen tragen. Dieses Bild werde eine Quelle des Segens sein. Die Verehrung seines Herzens sei ein letztes Bemühen seiner Liebe, um die Menschen in diesen letzten Jahrhunderten der Herrschaft Satans zu entreißen.

3.
möglicherweise Juni 1674
Christus zeigte sich ihr in strahlender Schönheit und beklagte sich über die Kälte und Abweisung der Menschen. Deswegen verlangte er von Margareta Maria eine entsprechende Sühne. Sie so, so oft es ihr der Gehorsam erlaube, die hl. Kommunion empfangen, besonders an jedem ersten Monatsfreitag. In der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag zwischen 11 und 12 Uhr solle sie auf dem Boden ausgestreckt an der Todesangst Christi teilnehmen und mit dem Herrn beten, um den Zorn Gottes zu besänftigen. Zugleich weist der Herr sie auf den wütenden Kampf Satans gegen sie hin und mahnt sie zu strengem Gehorsam, daseinzige Mittel, seinen Fallstricken zu entgehen.

4.
Fronleichnamsoktav 1675
Margareta kniete vor dem Allerheiligsten, als ihr der Herr erschien und ihr sein Hlst. Herz zeigte mit den Worten:
„Siehe da dieses Herz, das die Menschen so sehr geliebt hat, daß es nichts sparte, ja sich sogar erschöpfte und verzehrte, um ihnen seine Liebe zu bezeigen. Als Anerkennung erhalte ich von den meisten nur Undank durch ihre Unehrerbietigkeit und ihre Sakrilegien, durch die Kälte und Verachtung, die sie mir in diesem Sakrament der Liebe entgegenbringen. Am am schmerzlichsten ist es mir, daß auch Herzen, die mir geweiht sind, es so behandeln. Darum verlange ich von dir, daß am ersten Freitag nach der Oktav des Fronleichnamsfestes ein eigenes Fest zur Verehrung meines Herzens begangen werde. An diesem Tage soll man die hl. Kommunion empfangen und ihm durch eine feierliche Abbitte Ehrenersatz leisten zur Sühne für die Unbilden, die es während der Aussetzung auf den Altären erfahren hat. Ich verspreche dir auch, daß sich mein Herz erweitern wird, um über jene, die ihm diese Ehre erweisen oder andere dazu veranlassen, daß sei ihm erwiesen werde, die Wirkungen meiner göttlichen Liebe im Überfluß zu ergießen.“

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