(Seneca)  Liebe kann man nur durch Liebe lernen und gewinnen. Freude nur durch Sichfreuen. Man kann nach außen fröhlich scheinen, wenn im inneren das Herz blutet. Aber die Macht des Willens reicht noch viel weiter. Er bestimmt die Seelenwitterung für den heutigen Tag und die jetzige Stunde und wer weiß trotz Wechselfällen, das Barometer immer wieder auf Schön einzustellen.
 

Die Imperative der Heiligen Schrift: Dienet Gott in Fröhlichkeit! Freuet euch im Herrn! Sind eigentlich Befehle, und ihrer Erfüllung ist möglich. Es gibt einen Willen zur Freude, man muß ihn nur wecken, üben, konsequent ausbilden. Was hindert dich dein Herz jeden Morgen zur Freude aufzurufen und den Tag über dies mehrmals zu wiederholen? Fehlt es an Stoff, an Anlass, an Grund zur Freude? Ist dein Auge hell, so wird es zu beiden Seiten des Lebensweges mindestens ebensoviel finden, worüber man sich freuen, als worüber man sich grämen kann.
Wer du auch sein magst, und welches dein Leben und Geschick sei, lass keinen Tag vorübergehen, ohne dich zu freuen. Rufe in diesem Augenblick, wo du dieses liest, dein Herz zur Freude auf und rufe wieder und wieder, und sooft irgend etwas es niederdrücken will, suche sofort nach einen Gegengewicht, um es wieder in di Höhe zu heben. Solche fortgesetzt Freudengymnastik gibt deinem Leben frischen Schwung!

„Wichtig für die Bewahrung der Freude und des Friedens ist, selbst nach Fehltritten so liebreich und sanft mit seinem eigenen Herzen umzugehen wie mit dem Nächsten, wenn er gefallen ist, Geduld zu haben, nicht bloß mit anderen, sondern auch mit sich selbst!“
(Hl. Franz von Sales)

Quelle: „Sonne Dich“ – P. Max Dudle SJ – Aktion „Deutschland braucht Mariens Hilfe“ – DVCK e.V.

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