Solche, die in ihren zeitlichen Plänen Erfolg haben, sind zu ermahnen: sie sollen, wenn alles nach Wunsch geht, die Suche nach dem Geber nicht vergessen, ihren Sinn nicht nur auf die Gaben richten. Sie sollen die Pilgerfahrt nicht anstelle der Heimat lieben, den Reiseproviant nicht zum Hindernis auf ihrem Weg zum Ziel werden lassen und in der Freude am nächtlichen Mondschein nicht versäumen, das helle Licht der Sonne zu schauen. Sie sind daher zu ermahnen, ihre weltlichen Erfolge für Tröstungen in der Bedrängnis zu halten, nicht aber für den endgültigen Lohn.
Ähnliche Beiträge
Katholische Begründung der Sonntagsruhe
VonadminDie Sonntagsruhe bedeutet nicht soviel wie Genuß einer trägen Untätigkeit. Noch weniger besteht sie in der Freiheit von Regel und Ordnung,…
Hl. Schwester Faustine: Alles, was irdisch ist, dauert kurz
VonadminAlles, was irdisch ist, dauert kurz. Und alles, was scheint, groß zu sein, verweht wie Rauch und bringt der Seele keine…
Die Größe der Seele entfaltet sich in der Liebe (Mechthild von Magdeburg)
VonadminDie Größe der Seele entfaltet sich in der Liebe, und die Schönheit des Leibes kommt von der heiligen christlichen Taufe. Denn…
Allein vor Gott
Eine Aussage der hl. Edith Stein: Was ich zu verantworten habe, das habe ich vor Gott zu verantworten. Worin es besteht,…
Gesundes Fasten
Was nun Fasten und Abstinenz betrifft, so wäre ich dafür, Sie würden sich für den Dienst unseres Herrn Ihre Körper- kräfte…

