Karl der Große,
von Albrecht Dürer

Der große Kaiser, der am 28. Januar 814 starb, wurde von Dürer mit wunderbarer Deutlichkeit  dargestellt, wie ihn
uns die Geschichte vorstellt: 

Seine Haltung strahlt Kraft, Macht und Herrschaft
aus. Eine Kraft, die aber nicht aus dem Überfluss eines hitzigen Temperaments
kommt, sondern von einem tiefen Bewusstsein für das Recht des Guten. 

Seine
Stärke ruht weniger auf die Macht der Waffen denn auf die des Geistes. Sie ist majestätisch,
doch voll der Güte. 

In seinem ganzen Wesen vernimmt man etwas Heiliges: Er ist
der von Gott Gesandte, der das Reich Christi in der weltlichen Ordnung
errichtete und den Grundstein der christlichen Zivilisation legte. 

Er ist der
vom Papst eingesetzte Imperator, versehen mit der apostolischen Aufgabe der
Verteidigung und dem Schutz des Glaubens.

Karl der Große
verwirklichte als erster die staatliche Einheit Europas.

(Plinio Correa de
Oliveira)

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